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Die 70er waren aber zum Glück auch vom Zusammenspiel mit den letzten Giganten der historischen Bluesära geprägt. Pianisten wie Roosevelt Sykes und Little Brother Montgomery gaben Al Cook die Ehre.  Sogar Ikonen wie Johnny Shines und Honeyboy Edwards, die noch Freunde der Deltalegende Robert Johnson waren, teilten mit dem Wiener Bluesman die Bühne.
So kam es auch, daß der Blues in der heimischen Szene populär wurde und durch ambitionierte Musiker wie Erik Trauner und den Boogie-Woogie Pionier Martin Pyrker eine Hochblüte erlebte.
Al Cook war Vorbild und vor allem erster Live-Eindruck für zahlreiche Musiker, wenngleich sie auch später ihre eigenen Wege gingen.
Als Ende der 70er die Medienreform der Verbreitung nichtkommerzieller Musik ein Ende setzte, wurde es etwas ruhig um den Bluespionier aus Wien und sein Tätigkeitsgebiet verlagerte sich zum Großteil in die Klubszene.
Die frühen 80er Jahre waren geprägt von diversen Bandprojekten, die sich nach kurzer Zeit aufgrund inkompatibler Musikerpersönlichkeiten von selbst auflösten.
Im Sommer 1983 erlebte die Musikwelt ein Revival des klassischen Rockabilly-Trios und Al Cook fand in zwei zufällig entdeckten Musikern die idealen Begleiter.
Mit Schlagzeuger Harry Hudson und Bassist Mike Jerry hatte Al Cook einen durch Jahre anhaltenden Erfolg als Europas härtestes Rockabilly Trio. Da er jedoch immer wieder Abstecher zum Blues machte, polarisierte Al Cook sein Publikum und wurde durch das rassistische Statement eines Redneck-Fans auf den Boden des Blues zurückgeholt.