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Doch der Zufall wollte es, daß Al Cook durch einen Nachbarn mit der noch völlig unbekannten Welt des  historischen Blues in Berührung kam, deren Faszination abermals eine Entscheidung forderte, die noch weitreichender war.
Alois Koch wurde zu Al Cook und der Blues zu seinem Ausdrucksmittel.
Bewußt versetzte er die Thematik seiner Kompositionen ins schwarze Bluesmilieu der Zwischenkriegszeit, da er seit Beginn seiner Künstlerlaufbahn dem unaufhaltsamen Einfluß der Popkultur den Kampf ansagte.
Bis Ende der 60er agierte Al Cook vor unverständigem Publikum, bis ihn 1970 die progressive Folknik-Bewegung ans Licht der Öffentlichkeit brachte und die erste pure Bluesplatte mit einem weißen Nichtamerikaner produziert wurde.
In kürzester Zeit avancierte der damals 25jährige zum allseits bestaunten Programmpunkt diverser Folk- Rock- und Popveranstaltungen. Sogar Diskotheken gehörten zu Al Cooks Tourneeplan.
Die Fachpresse überschlug sich  damals in Superlativen und krönte Al Cook bereits im Alter von 28 Jahren zum „White King Of Black Blues“, während das „Jazz Podium“ ihn sogar zum besten Blueskünstler weißer Hautfarbe kürte, was das klassische Genre betraf.
Doch seine stete Weigerung, sich aus kommerziellen Gründen publikumsgefälliger und im erfolgsträchtigeren Populärgewand zu verkaufen, resultierten in einer wahren Odysee von einem Label zum anderen.