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HEIMAT BIST DU GROSSER BLUESER
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Eine kritische Betrachtung zu aktuellen Ereignissen.   © by Al Cook 2009

HEIMAT BIST DU GROSSER BLUESER

Lang hat’s gedauert, aber jetzt kocht die Volksseele, denn die Zahl der durch massive Organisations- und Strukturprobleme betroffenen Musiker hat einen nicht mehr zu übersehenden Status erreicht.
Der Blues als komplexe und präsente Kunstrichtung hat durch verschiedene Veranstaltungsreihen und die wachsende Anzahl seiner musikalischen und künstlerisch tätigen Vertreter sogar die Hintertür zur sogenannten populärkulturellen Szene aufgestoßen.
Es sei jetzt thematisch verzichtet, die leidige Frage, Blues oder nicht Blues aufzuwerfen, denn es geht in diesem Beitrag um ein ganz anderes Problem, das eigentlich einen großen Teil der gesamten Musikergilde betrifft.

Das generelle Thema, das durch die Ereignisse rund um den Vienna Blues Spring und der Mojo Blues Parade zu behandeln ist, hat vorrangig mit der Position heimischer Musiker und Künstler im Werteschema der Sponsoren, Veranstalter und Medien, aber auch mit der Einstellung des breiten Publikums zu tun.
Die grundsätzliche Tendenz zur Unterbewertung unserer Kulturschaffenden liegt zum größten Teil in der still geduldeten Unterdrückung unseres nationalen Selbstbewußtseins, das man bis zu ihren Wurzeln verfolgen kann...und die reichen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zurück. Man beraubte uns unserer weltweiten Bedeutung als Musiknation und der Geburt der Zweiten Republik ging vorerst einmal die von oben verordnete Demontage jedweder patriotischen Regung voran.