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BLUES UND KOMMERZ
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Ein echt heikles Thema, angeregt durch einen Bericht von Erik Trauner - © by Al Cook 2006

BLUES UND KOMMERZ

Dieses Thema beschäftigt eigentlich alle, die zwischen diesen beiden Aggregatzuständen hin und her wandeln. Einerseits will man gute Musik machen, andererseits will man doch irgendwie beim Publikum ankommen und nicht im stillen Kämmerlein dahinklimpern, bis der sprichwörtliche Supermanager vorbeikommt und das unglaubliche Künstlertalent durchs offene Fenster entdeckt. Soetwas kommt nicht einmal mehr in Drehbüchern vor. In den 60ern konnte man noch an solche Glücksfälle glauben, aber heute ist jedwede Kunst ganz profan dem freien Markt ausgeliefert worden und was keine Kohle bringt, bekommt der Pepi Durchschnittskonsument nicht zu hören. Dafür sorgt schon die Lobby der internationalen Medienkonzerne und Großproduzenten und die brauchen die breite Masse, daß sie mit ihren Produkten nicht pleitegehen.

Auf dem Gebiete der Unterhaltungsmusik ist Kommerzialität einfach unerläßlich, denn wie will man sonst unverbindliche Wochenendfreude bereiten und zum Tanz aufspielen. Hier geht es aber um eine Musikrichtung, die eigentlich nie den Charakter und den Nimbus der Kommerzialität hatte....DER BLUES.